Minarett-Einsturz in Offenbach

Minarett eingestürzt

Fundament zu schwach?

Angeblich sah selbst ein Laie, daß daß das Fundament für ein derartiges Bauwerk nicht ausreicht, heißt es nach dem Einsturz des Offenburger Minaretts der  zur DITIB gehörenden Yavuz Selim Moschee.

Der Vergleich mit der Qualität der Bauten, die mit schöner Regelmäßigkeit nach einem Erdbeben in der Türkei in sich zusammen fallen, wird dafür herangezogen. Einem Bericht der Badischen Zeitung zufolge ist das 14 Meter hohe „Wahrzeichen der türkisch-islamischen Gemeinde“ so stark in die Neige gegangen, dass es kontrolliert zum Einsturz gebracht werden musste.

Jetzt wird der Fall vom Bauamt der Stadt untersucht. Klar sei, daß das Fundament des Minaretts völlig unzureichend gewesen sei. „Mindestens ein Drittel der Bauhöhe hätte es in die Tiefe gehen müssen – in diesem Fall wären das fünf Meter gewesen, tatsächlich waren es aber nur knapp über zwei Meter“, heißt es.

Auch die Breite des Betonsockels wäre unzureichend gewesen.  Das Minarett wurde 2003 mit Genehmigung der Stadt gebaut. Die Baugenehmigung sei auf Grund eines statischen Gutachtens erteilt worden. Jetzt wird geprüft, ob die erfolgten Baumaßnahmen mit dem, was von der Stadt genehmigt wurde, übereinstimmen.

Verantwortlich sei damals eine Firma aus dem hessischen Hanau gewesen. Jetzt hoffen die Offenbacher, daß „man den oder die Verantwortlichen“ ermitteln  kann, „damit die Gemeinde nicht am Ende auf den Kosten sitzen bleibt“.

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